Zimmerbrand mit "Person in Gefahr" entpuppt sich als Kaminbrand

Beim Eintreffen der Feuerwehr konnte festgestellt werden, dass es sich hier um einen Kaminbrand in einem größeren Gebäude handelt. Die Bewohner hatten bereits alle das Haus verlassen können. Die Erkundungen des 1. Atemschutztrupps ergaben eine leichte Verrauchung im 1. und 2. Obergeschoß. Aufgrund dieser Lage konnten die überörtlichen Feuerwehreinheiten frühzeitig wieder aus dem Einsatz entlassen werden. Die Verrauchung wurde mittels Belüftungsmaßnahmen beseitigt. Zur Beseitigung des Kaminbrandes wurde der zuständige Kaminkehrermeister angefordert. Dieser kümmerte sich nach seinem Eintreffen um den Kamin und kehrte diesen durch. Zur Absicherung des Einsatzes war der Rettungsdienst vor Ort. Ein Bewohner des Hauses wurde mit Verdacht auf Rauchgas-Vergiftung vorsichtshalber ins Krankenhaus gebracht.

Durch den Kaminkehrermeister konnte festgestellt werden, dass der Kamin undicht ist. Durch ein Loch im Kamin entstand ein Schwelbrand, der einen, am Kamin anliegenden Balken, in Schwelbrand versetzte. Dieser Balken wurde von der Feuerwehr Bischofswiesen abgelöscht und mit einer Rettungssäge entfernt.


Einsatzart Brand
Alarmierung B 3 - Person
Einsatzstart 3. März 2017 13:38
Mannschaftstärke 37
Fahrzeuge Einsatzleitwagen
HLF 20
LF 16/12
LF 8/6
MZF
Alarmierte Einheiten Feuerwehr Bischofswiesen mit MZF, HLF 20 und LF 8/6
Feuerwehr Bayerisch Gmain mit HLF 20
Feuerwehr Bad Reichenhall mit ELW und DLK 23/12