Kettenfahrzeug der Bundeswehr in Vollbrand

Am Sonntagvormittag gegen 10 Uhr fing ein "Hägglund" Kettenfahrzeug der Bundeswehr kurz nach dem Bahnübergang Winkl Feuer und brannte größtenteils aus.

Da die Einsatzstelle aufgrund der Aussage der Alarmierenden anfangs am Hallthurmer Berg angenommen wurde, rückte um 10 Uhr zunächst die Freiwillige Feuerwehr Bayerisch Gmain aus. Nachdem der richtige Einsatzort am Bahnübergang Winkl festgestellt wurde, alarmierte die Leitstelle Traunstein die Bischofswieser Wehr zum Einsatz. Beim Eintreffen der Feuerwehr Bischofswiesen stand der vordere Teil des Hägglunds bereits in Vollbrand und die Bayerisch Gmainer Kameraden begannen die Löscharbeiten. In Zusammenarbeit der beiden Wehren wurde der Hägglund unter schwerem Atemschutz und der Zuhilfenahme von Schaummittel abgelöscht. Der zusätzliche Anhänger, die verladenene Zusatzausrüstung und die beiden Bundeswehr-Angehörigen nahmen keinen Schaden, der Hägglund hingegen brannte im vorderen Teil vollständig und im hinteren Teil teilweise aus.

Nach der Beendigung der Löscharbeiten unterstützte die Feuerwehr Bischofswiesen die Bundeswehr noch bei der Verladung und dem Abtransport des ausgebrannten Fahrzeuges. Dies gestaltete sich aufgrund der Fahruntüchtigkeit des Hägglunds relativ schwierig und zeitaufwendig. Abschließend wurde die Fahrbahn gereinigt und eine hohe Menge ausgelaufener Dieselkraftstoff gebunden. Während der Lösch-, Verlade- und Reinigungsarbeiten war die B20 komplett gesperrt und der Verkehr wurde über Loipl umgeleitet. Da aufgrund der Corona-Ausgangsbeschränkungen relativ wenig Verkehr herrschte, kam es jedoch zu keinen größeren Verkehrsbelastungen.


Einsatzart Brand
Alarmierung B2
Einsatzstart 29. März 2020 10:10
Mannschaftstärke 32
Einsatzdauer 4 Stunden 30 Minuten
Fahrzeuge HLF 20
HLF 20
MZF 1
MZF 2
Alarmierte Einheiten Feuerwehr Bischofswiesen
Feuerwehr Bayerisch Gmain